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So topft man Orchideen richtig um!

Orchideen-Woche: Wir topfen Ihre Orchideen um!

Im Frühling geht’s auch bei unseren Zimmer-Orchideen wieder los. Kaum werden die Tage länger und die Temperaturen steigen, fangen sie an, neue Blätter und Wurzeln zu entwickeln. Die beste Zeit zum Umtopfen ist gekommen!

Umtopfaktion mit Experten von SERAMIS immer im Februar von 10 – 16 Uhr (achten Sie auf unsere Ankündigung!)

Das ist eine wunderbare Sache! Bringen Sie einfach Ihre Orchidee mit und lassen Sie von einem Pflanzenexperten professionell umtopfen. Die Aktion ist für Sie gratis!

Falls Sie doch lieber im Do-it-Yourself-Verfahren Hand an Ihre Orchidee legen möchten, dann haben wir für Sie einen exakten Ablaufplan für eine solche Umtopfaktion entwickelt. Orchideen umzutopfen ist eigentlich ein Kinderspiel, wenn man einige Dinge beherzigt.

(Scrollen Sie mal etwas herunter …)!

Wir freuen uns über Feedback!

Für alle Selbst-Umtopfer. So wird’s gemacht:

Etwa ein Jahr nach dem Kauf der Orchidee sollte man das erste Mal umtopfen, danach in einem Rhythmus von zwei bis drei Jahren. Das Substrat ist „aufgebraucht“, leer gezehrt und schimmelanfällig. Wichtig: Die Orchidee sollte zum Zeitpunkt des Umtopfens möglichst keine Blüten tragen!

Vorbereitung.
Zwei Tage vor dem Umtopfen die Orchidee gut wässern und ein letztes Mal düngen. Denn nach dem Umtopfen sollte das Düngen für längere Zeit unterbleiben.

Benötigte Utensilien zum Umtopfen zurechtlegen.

  • Frisches Orchideensubstrat (auch Orchideenerde genannt)
  • Drainage-Material (z.B. Blähton, Kieselsteine oder Styropor)
  • Eine sterile (Orchideen-)Schere
  • Evtl. neuer Innentopf (gern durchsichtig)
  • Alkohol zum Desinfizieren
  • Etwas zum Unterlegen um Schmutz zu vermeiden

Austopfen.
Vorsichtig zur Sache gehen, um die Pflanze möglichst nicht zu beschädigen. Fällt die Orchidee nicht von allein aus dem Topf, kann man etwas nachhelfen. Dazu den Pflanzentopf leicht rollen und kneten bis sich alles von den Wänden gelöst hat. Wurzeln, die schon durch die Löcher durchwachsen, sorgsam einzeln herausziehen. Klappt das nicht, lieber den Topf auseinanderschneiden, als gesunde Wurzeln zu opfern. Alternativ: Orchidee ca. eine Stunde in ein Wasserbad befördern. Auch dann stehen die Chancen gut, dass die Wurzeln sich von den Wänden lösen. Eine Sache noch: Luftwurzeln besser dran lassen! Sie zeigen, dass die Orchidee sich bei Ihnen wohl fühlt, denn sie entnehmen der Luft Feuchtigkeit.

Substratentfernung.
Auch hier sollte wieder mit viel Zeit und Geduld zu Werke gegangen werden, denn das komplette Substrat muss von der Pflanze entfernt werden. Das ist nicht immer einfach, denn es haftet evtl. hartnäckig an manchen Wurzeln oder ist auch damit verwachsen (dann unbedingt dran lassen!). Den Wurzelballen unter fließendes, lauwarmes Wasser zu halten, kann ebenfalls helfen. Manchmal reicht aber schon einfaches Schütteln aus.

Wurzelauslese.
Ohne das Substrat erkennt man den tatsächlichen Zustand des Wurzelwerks. Einige Wurzelteile sind wahrscheinlich trocken und abgestorben, andere könnten faulig und matschig sein. All diese Teile werden jetzt vorsichtig mit der vorher sterilisierten Schere entfernt. Es ist wichtig, hierbei keine intakten Wurzeln zu beschädigen, um das Eindringen von Keimen zu verhindern. Ein wichtiger Tipp, falls Sie Schädlinge entdeckt haben: Die Orchidee einige Stunde vollständig in Wasser eintauchen. Danach ist das Problem behoben.

Eintopfen.
Für den Fall (und nur dann), dass sich die Wurzelmasse extrem erhöht hat und so gut wie kein Substrat in den Topf passt, sollte ein größerer Topf genommen werden. Ansonsten den alten wieder benutzen. Natürlich vorher gut reinigen, am besten mit Alkohol desinfizieren. Erst eine Drainage-Schicht auf den Boden des Topfs streuen und dann die Orchidee langsam „hineindrehen“. So bekommen Sie ohne Bruch alle Wurzeln in den Topf. Am Ende portionsweise Substrat einfüllen und immer wieder festklopfen, damit alles einsickert. Unbedingt darauf achten, dass die jungen Triebe frei liegen und nicht vom neuen Substrat bedeckt sind.

Nachbereitung.
Auch wenn mit Vorsicht ans Werk gegangen wurde: Umtopfen ist eine Tortur. Lassen Sie Ihre Orchidee jetzt in Ruhe, gießen Sie sie erst wieder nach einer Woche. Und düngen Sie sie erst wieder in vier Wochen. So können kleinere Verletzungen im Wurzelwerk in Ruhe abheilen und keine Schädlinge mit dem Gießwasser eindringen.

Sie möchten mehr über Orchideen erfahren? Unsere Fachabteilung berät Sie!
Frau Vogt
Zimmerpflanzen
14. Februar 2016
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