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Machen Sie jetzt Ihren Rasen fit für den Winter!

Machen Sie jetzt Ihren Rasen fit für den Winter!

Wenn sich das Jahr langsam dem Ende zuneigt, wird’s auch für Ihren Rasen ungemütlich. Weniger Licht, viel Feuchtigkeit und Nässe – das macht dem Rasen genauso zu schaffen wie uns. Handeln Sie jetzt, im Oktober, so lange Sie noch ausreichend Zeit dazu haben. Wir erklären Ihnen, welche einfachen Punkte Sie beachten sollten, damit es Ihrem Rasen auch im nächsten Frühjahr gut geht!

1. Vertikutieren:

Beim Vertikutieren wird der Rasen quasi „zerschnitten“. Moos wird getrennt und rausgerupft, der Boden wird nochmals so richtig belüftet. Man kann sowohl im Frühjahr als auch im Herbst vertikutieren. Wichtig ist zu beachten, dass die Messer nicht zu tief schneiden, sonst werden die Wurzeln beschädigt. Vertikutiert wird kreuz und quer, um möglichst an alle Stellen zu gelangen. Mähen Sie zunächst Ihren Rasen möglichst kurz, damit das Vertikutieren einfacher ist. Aber beachten Sie, dass der Rasen noch die Gelegenheit haben sollte, wieder etwas zu wachsen. Daher sollten Sie das Vertikutieren nicht mit dem letzten Mähen zusammen erledigen.

2. Rasen-Nachsaat ausbringen:

Jetzt ist auch die letzte Gelegenheit, Lücken im Grün auszubessern, denn der Rasen wird nicht mehr so betreten oder beansprucht wie im Sommer. Das geht ganz einfach mit Rasen-Nachsaat. Wichtig ist, dass Sie die Samen rechtzeitig vor der Vegetationspause ausbringen und die nachgesäten Stellen gut feucht halten. Hier sind 15 bis 30 Gramm der Rasensamen pro Quadratmeter eine gute Entscheidung. Nach etwa einem Monat sollte das neue Gras in etwa die gleiche Höhe erreicht haben wie der Rest.

3. Zum letzten Mal mähen:

Zwar ist es wegen möglicher Regenschauer nicht mehr ganz so einfach wie im Sommer, aber Sie sollten Ihren Rasen so lange mähen, wie es möglich ist – also durchaus bis in den späten November hinein. Denn auch jetzt wächst das Gras noch. Bleibt es über den Winter zu lang, könnten sich möglicherweise Krankheiten ausbreiten, und die Halme sind durch ihre Länge auch weniger stabil und frostresistent. Fällt der letzte Rasenschnitt nicht mit dem Vertikutieren zusammen, dann stellen Sie ihren Rasenmäher nicht zu tief ein. Vier bis fünf Zentimeter sollten stehen bleiben, damit der Rasen noch ausreichend Licht bekommen kann.

4. Herbstdünger verteilen:

Richtig fit für den Winter machen Sie Ihren Rasen mit einem sogenannten „Herbstdünger“. Was unterscheidet ihn von normalem Dünger? Ganz einfach: Der Herbstdünger enthält besonders viel Kalium und kann so die Wurzeln der Halme stärken. Er ist nicht dazu da (wie Stickstoffdünger) das Wachstum anzuregen, denn das wäre für die Winterperiode der falsche Weg. Vielmehr hat er die Funktion, den Rasen zu stärken und vor möglichen Krankheiten und vor Frost zu schützen. Fragen Sie bei uns nach: Wir haben Herbstdünger jedes Jahr für Sie im Oktober im Angebot.

5. Regelmäßig Laub und Fallobst entfernen:

Alles, was auf dem Rasen liegt, entzieht im Licht und Luft und führt zu verstärktem Mooswachstum, matschigen Stellen und eventuell sogar Pilzbefall. Am besten einmal in der Woche, das Laub wegharken oder mit einem kombinierten Laubbläser/-sauger vom Rasen pusten. Was wenige wissen: Auch mit dem Rasenmäher (auf höchster Stufe) kann man Laub „entfernen“. Und gleichzeitig wird es zerhackt und mit Rasenschnitt gemischt, so dass es schneller im Kompost zersetzt wird. Der Rasenmäher sollte allerdings einen Auffangkorb besitzen.

6. Winterpause respektieren:

Um den Rasen, der jetzt eine Wachstumspause einlegt, über den Winter möglichst wenig zu strapazieren, sollte man bei Möglichkeit nicht die Rasenfläche betreten, um das Abknicken von Halmen zu vermeiden. Besonders Frost macht den Rasen super empfindlich. Versuchen Sie also jegliche „Ruhestörungen“ zu vermeiden, damit keine unnötigen Schäden entstehen. Diese bräuchten dann nämlich im kommenden Frühjahr wesentlich länger, um wieder zu verschwinden.

Wenn Sie diese sechs einfach umzusetzenden Tipps beherzigen, werden Ihre Mühen im kommenden Frühjahr mit einem üppigen und grünen Rasen belohnt werden. Falls Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gern an unser Expertenteam im Pflanzencenter WÄCHTER. Wir helfen Ihnen gern weiter!

9. Oktober 2016
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