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Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft

Spathiphyllum – die elegante Weiße

Sie haben ein schattiges Eckchen in Ihrer Wohnung, das Sie gern mit einer exquisiten, aber anspruchslosen Zimmerpflanze verschönern möchten? Dann möchten wir Ihnen das Einblatt (lat. Spathiphyllum) vorstellen!

Das Einblatt mag nämlich Sonne nur bedingt. Optimal also als Dekoration für ein Regal oder einen Schrank – oder ein anderes Möbelstück, das eher etwas abseits der Fenster steht. Oder Sie stellen sie direkt an ein Nordfenster, das mag sie auch.

Sitzen Sie viel im Büro oder machen neuerdings Homeoffice? Dann haben wir noch eine gute Nachricht für Sie!

Das Einblatt hilft auch noch Ihrer Gesundheit: Das Spathiphyllum gilt nämlich, neben der Efeutute, Calathea und dem beliebten Ficus benjamini (Birkenfeige), als Luftreinigungspflanze schlechthin.

Sie filtert Schadstoffe wie Formaldehyd aus der Luft, fängt außerdem Hausstaub ein, befeuchtet die Luft vollkommen keimfrei und verbessert damit das Raumklima – und das alles ohne großen Aufwand.

Robust und pflegeleicht ist sie darüber hinaus auch noch. Die perfekte Heim-Begleiterin also!

Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft
Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft
Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft

Einblatt – das sind die die Eckdaten

Das immergrüne Einblatt, auch Scheidenblatt oder Friedenslilie genannt, gehört zur Familie der Aronstabgewächse, genau wie die Calla. Hier schrillen schon die Alarmglocken, denn ja, auch das Einblatt ist giftig. Sie sollten aufpassen, wenn Sie mit dem Pflanzensaft in Berührung kommen. Haustiere, die gern knabbern, sollten Sie von den Pflanzen fernhalten. 

Spathiphyllum hat viele, glänzend grüne Blätter. Sie sind durch ihre Mittelrippe eher hart und länglich. Bereits das ist hübsch und dekorativ. 

Die Krönung sind allerdings die reinweißen bis leicht grünlichen Hochblätter (Spatha), die den eigentlichen Blütenstand, den weißen bis gelblich-grünen Kolben, umschließen. 

Die Blüten zeigen sich ab Juni bis in den Spätsommer hinein; manchmal blühen sie auch den ganzen Winter über durch. Sie sind haltbar und ausdauernd, was ihren dekorativen Reiz für die Innenraumgestaltung extrem erhöht. 

Und sie duften zart nach Vanille. 

Ursprünglich stammt das Einblatt aus dem Amazonas, ist also richtig viel Feuchtigkeit gewohnt – und benötigt diese auch zum prächtigen Gedeihen. Genauso wie Wärme: Am liebsten steht sie bei 18 bis 25° C. 

Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft

Die richtige Pflege

Zwei Mal pro Woche mit abgestandenem, lauwarmen Wasser gießen, reicht aus. Wichtig ist, dass die Erde nie vollständig austrocknet.

Gern möchten die Blätter auch gleichzeitig bei der Gelegenheit besprüht werden – besonders bei trockener Heizungsluft. Aber bitte nur die Blätter, nicht die Blüten. Diese können vom direkten Kontakt mit Wasser braun werden. Auch sollte das Wasser nach Möglichkeit nicht kalkhaltig sein. 

Und wenn Sie es besonders gut meinen, wischen Sie gelegentlich die Blätter mit einem feuchten Schwammtuch ab – das lässt sie besonders strahlen und glänzen. 

Eine hohe Luftfeuchtigkeit dankt die Pflanze mit einem gesunden Wuchs und reichlich Blüten. Staunässe hingegen verträgt auch das Einblatt nicht. Daher überschüssiges Wasser immer abschütten. 

Um sie noch besser zu versorgen, können Sie beim Gießen Flüssigdünger dazu geben. Aber wirklich nur ganz wenig und sehr verdünnt. Einmal pro Woche reicht – im Winter weniger. Zu viel Dünger führt zu gelben Blättern. 

Gegen braune Blätter hilft, die Pflanze aus der Sonne zu nehmen und für eine hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Prüfen Sie auch, ob die Erde eventuell ausgetrocknet ist. Das führt zu braunen Blattspitzen. 

Braune oder generell unansehnliche Blätter schneiden Sie einfach an der Stielbasis ab. Grundsätzlich schneiden sollten und müssen Sie das Einblatt aber nicht. Ein zu radikaler Schnitt wird nicht gut vertragen. 

Manchmal werden die Blütenblätter grün. Dann steht die Pflanze tatsächlich zu dunkel und benötigt mehr Licht.

Schädlinge kennt das Einblatt eher nicht. Blattläuse kommen gelegentlich in zu warmen Räumen vor. 

Nach der Winterruhe, also ab März, können Sie Ihr Einblatt umtopfen. Dazu einfach ein etwas größeres Gefäß als das aktuell nehmen. Alle zwei Jahre Umtopfen reicht vollkommen.

Um den Wurzeln mehr Luft zu verschaffen, geben Sie etwas Sand oder Tongranulat in die Blumenerde. Auch Hydrokultur ist übrigens mit dem Einblatt möglich. 

Ziehen Sie sich zur Sicherheit für die Prozedur Handschuhe an, um zu verhindern, dass der Pflanzenhaft Ihre Haut reizt. 

Tipp: Wenn Sie schon dabei sind, vermehren Sie Ihr Einblatt doch gleich! Dazu trennen Sie einfach ein Stück des Rhizoms mit einigen Blättern von der Mutterpflanze ab und setzen diesen Teil in einen eigenen Topf. Auf diese Weise haben Sie noch mehr von Ihrem Einblatt – oder Ihre Freunde und Familie. 

Die schönsten Sorten im Handel

  • Spathiphyllum floribundum – Großblumig (auch großes Einblatt genannt). Tolle 50 cm Wuchshöhe, cremeweiße Blütenstände, große runde Hochblätter. Einfach bildschön.
  • Spathiphyllum wallisii – Eher kleinblumig (auch Zwerg-Einblatt oder kleines Einblatt genannt). Bis 30 cm Wuchshöhe. Kurzer Blütenkolben, Hochblätter eher grünlich und lang. 
  • Spathiphyllum patinii – Längliche Blätter mit schmaler Spitze.
Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft
Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft
Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft

Top 10 Pflanzen für die Luftreinigung

Wenn wir schon dabei sind: Nicht nur das Einblatt ist gut für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, es gibt noch viele weitere Pflanzen, die als wahre Luftverbesserer fungieren. Das sind unsere Top 10: 

Einblatt – die Zimmerpflanze für gesündere Luft
  1. Einblatt (Spathiphyllum)
  2. Birkenfeige (Ficus benjamini)
  3. Gemeiner Efeu (Hedera helix)
  4. Korbmarante (Calathea)
  5. Grünlilie (Chlorophytum)
  6. Drachenbaum (Dracaena)
  7. Bogenhanf (Sansevieria)
  8. Dieffenbachie (Dieffenbachia)
  9. Fensterblatt (Monstera deliciosa)
  10. Areca-Palme (Dypsis lutescens)