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Silberblatt: Strukturgeber – nicht nur im Herbstbeet

Silberblatt: Strukturgeber – nicht nur im Herbstbeet

Das Silberblatt oder auch Greiskraut ­– botanisch Jacobaea maritima bzw. Senecio cineraria ­(und nicht zu verwechseln mit der ebenfalls als Silberblatt bezeichneten Lunaria) – ist eine immergrüne, nicht winterharte Beetpflanze. Sie wird daher oft nur einjährig kultiviert, ist aber in der Anschaffung so preisgünstig, dass eine Neuanschaffung nicht besonders zu Buche fällt. Allerdings kann man das Silberblatt auch problemlos drinnen überwintern.

Häufig wird das Silberblatt als Strukturpflanze für Beete verwendet. Die spezielle, grausilbrige Farbe und die filzige Oberfläche ihrer Blätter bieten einen schönen Rahmen für leuchtende Sommerblumen. Und jetzt im Herbst lässt sich das Silberblatt besonders schön mit Heidekraut kombinieren.

Silberblatt: Strukturgeber – nicht nur im Herbstbeet
Silberblatt: Strukturgeber – nicht nur im Herbstbeet

Mit einer Wuchshöhe von etwa 30-80 Zentimetern zählt das Silberblatt bereits zu den Halbsträuchern und besticht eher mit dem interessanten Blattschmuck als mit prächtigen Blüten. Die Blüten sind mattgelb und blühen im Sommer.

Eine schöne Kombination erreicht man, wenn man dem Silberblatt besonders dunkle Pflanzen gegenüberstellt, z.B. einen rotlaubigen Perückenstrauch. Oder wenn man Ton-in-Ton bleibt, z.B. mit den ebenfalls silbrigen Kugeldisteln.

Besonders gern wird das Silberblatt für Gräber, Blumenschalen oder Brautsträuße verwendet, da es sich sehr kreativ verarbeiten lässt und der Fantasie quasi keine Grenzen setzt.

30. Oktober 2016
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