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Gute-Winter-Laune mit der Kalanchoe

Die Kalanchoe – beliebteste aller Zimmerpflanzen

Wow, was für ein exotischer Name! Ausgesprochen wird er: ka’lan’tscho’ë (Betonung auf der zweiten Silbe und ein bisschen französisch klingend am Ende). Okay, das haben wir schonmal. Sie können nun also getrost in unser Pflanzencenter kommen und nach dieser wunderbaren Pflanze fragen.

Warum wunderbar? Nun, zum einen wäre da die Optik. Die knalligen, dicht gesetzten Blüten-Dolden im Kontrast zu den dickfleischigen satt-grünen Blättern. Eine Pflanze zum Anfassen und zum Liebhaben ist sie. Bekannt übrigens auch unter dem Namen „Flammendes Käthchen“. Wie kommt sie denn zu diesem Namen? Ganz einfach: Die ersten Formen der Kalanchoe gab es nur mit roten Blüten, die halt einer Flamme ähneln.

Wie pflege ich mein „Flammendes Käthchen“ richtig?

Die Kalanchoe blossfeldiana, so der botanische Name, gehört zu der großen Gruppe der Sukkulenten. Von Rosa bis Rot, von Gelb bis Orange, Lila oder Weiß reichen die Farben der vielen, kleinen Blüten. In ihren dicken Blättern horten die Pflanzen Wasser, das heißt gegossen werden muss zwar, aber wenn man’s mal vergisst, ist es auch nicht schlimm.

Ist die Blütezeit, die von Februar bis Juni geht, vorbei, werden die Kalanchoen oft weggeworfen. Das muss aber nicht sein. Durch einen einfachen Trick kann man sie wieder zum Blühen bekommen: Stülpen Sie von November bis Februar einen Pappkarton über die Pflanze und prüfen ab und an, was sich tut. Die Dunkelheit ist wichtig, sonst klappt’s nicht mit der erneuten Blüte.

Nicht nur, dass die aus Madagaskar stammende Kalanchoe so pflegeleicht ist, sie wird auch kaum von Schädlingen oder Krankheiten überfallen. Nur beim zu freudigen Gießen kann es passieren, dass sie aufgrund von Staunässe zu Fäulnis neigt. Daher gilt hier: Weniger ist mehr!

Was ist noch zu sagen?
  • Die Kalanchoe wird etwas 30 cm hoch
  • Sie mag einen sonnigen, aber nicht heißen Standort
  • Flüssigdünger alle zwei Wochen (April bis September) weiß sie zu schätzen
  • Kakteenerde ist das geeignete Substrat
  • Vermehrt wird sie über Stecklinge
  • Keine Freilandpflanze (Temperaturen unter 10°C werden nicht vertragen)
  • Für Katzen sind Kalanchoen giftig!

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