Öffnungszeiten: Mo – Fr: 10 – 18.30 Uhr / Sa: 10 – 16 Uhr / So: 11 – 14 Uhr

Rufen Sie uns an

02103 / 33 02 00 (Center Erkrath)

Schreiben Sie uns

info@waechter-pflanzencenter.de

Gibt es gelbe Dipladenien?

Ja, es gibt gelbe Dipladenien! Wir stellen sie vor

Wie so oft bei den Dipladenien, die mit korrektem wissenschaftlichen Namen Mandevilla heißen, gibt es etwas Verwirrung um die Zuordnung. Die einschlägige Literatur ist sich nicht ganz einig, welche Pflanzen den aktuellen Züchtungen zugrunde liegen.

Letzten Endes spielen aber die spezifischen Eigenschaften die Hauptrolle. Und davon haben die Dipladenien sehr viele, sehr gute. Sie sind:

Züchtungen mit gelben Blüten sind relativ neu und haben nicht immer die bereits sehr stark optimierten Charakteristika, die die roten und pinken Dipladenien haben.

Manchmal sind die Wuchseigenschaften noch nicht ganz perfekt, in anderen Fällen halten die Blüten nicht so lange wie die der älteren Sorten oder sind insgesamt nicht so zahlreich. Aber es werden bei den kommenden Generationen weitere Verbesserungen erwartet.

Zwei Dinge haben sie mit allen anderen Dipladenien gemeinsam:

Sie sind nicht winterhart. Und sie besitzen Toxine in ihrem Milchsaft, mit dem man besser nicht in Berührung kommen sollte. Daher beim Schneiden unbedingt Handschuhe tragen.

Gibt es gelbe Dipladenien?
Gelbe trichterförmige Blüte einer Mandevilla

Zuchtformen

Die gelbe „Mimi“-Version des japanischen Produzenten Sundaville ist eine kleine, kompakt-aufrecht wachsende Sorte, die toll als Zimmerpflanze, aber auch in Balkonkästen und im Beet funktioniert.

Falls Sie sich im Beet auspflanzen, denken Sie daran, dass sie keinen Frost toleriert. Auch als temporäre Grabbepflanzung sieht diese Pflanze toll aus.

Die „Classic“-Version wird größer und kann hängend oder rankend kultiviert werden. Sie ist damit besonders geeignet für Blumenampeln und für Spaliere, kann aber auch gut im Kübel gehalten werden.

Die Sorte Lemon ist der jüngste Neuzugang im Sundaville-Sortiment und überzeugt durch circa acht Zentimeter große, zartgelbe Blüten mit orangenem Schlund. Diese Sorte wird vermutlich 2022 in den Handel kommen.

Diese Sorte wird vom Produzententeam als die erste gelbe Dipladenia der Welt beschrieben. Weil die erste Version davon noch nicht hundertprozentig überzeugen konnte, gibt es jetzt die optimierte Version 2.0 davon.

Die Blüten sind bis zu fünf Zentimeter groß und halten sich bis zu fünf Tagen. Die Blätter sind ledrig und glänzend. Der Wuchs der Pflanze ist eher schwach, sie bleibt kompakt.

Top: Sie hat sogar einen zarten Duft.

Bei der Bloom Bells Yellow handelt es sich um eine Züchtung aus der Urechites lutea. Sie punktet durch kanariengelbe, circa 3 Zentimeter großen Blüten mit orangenem Schlund. Ihre dunkelgrünen ledrig-glänzenden Blätter stehen in einem hübschen Kontrast zu den leuchtenden Blüten.

Die Ranken wachsen in einem Jahr bis zu 1,5 Meter, also ein mittelstarker Wuchs. Sie benötigt eine Kletterhilfe, lässt sich aber auch gut im Kübel oder als Blumenampel kultivieren.

Wildformen

Die Goldtrompete (Allamanda cathartica) ist ein tropisches, in Südamerika beheimatetes Hundsgiftgewächs. Sie ist schnellwüchsig und rankend, entwickelt zahlreiche goldgelbe, trompetenartige Blüten mit verwachsenen Kronblättern und besitzt harte, dunkelgrüne Blätter. Mit zunehmender Größe verholzt dieser Kletterstrauch an der Basis. Zur Überwinterung benötigt sie 10-15° C.

Die Strauch-Goldtrompete, strauchige Allamanda oder Busch-Allamanda (Allamanda schottii) wächst, wie der Name schon sagt, nicht rankend, sondern buschig. Dabei bildet sie viele und gut verzweigte Triebe von der Basis aus und kann 3 Meter hoch und 2 Meter breit werden. Sie hat große, gelbe Trompetenblüten und glatte, feste, längliche Blätter. Wenn die Temperatur 8° C nicht unterschreitet, kann sie sogar draußen überwintern. Allerdings verliert sie dann ihre Blätter. Das passiert im Winterquartier nicht.

Neben den hier erwähnten, gibt es noch zahlreiche weitere Allamanda-Arten, aus dem süd- und mittelamerikanischen Raum, die gelbe Blüten tragen, zum Beispiel die Allamanda angustifolia, die Allamanda polyantha und die Allamanda laevis.

Ob diese Pflanzen in unseren hiesigen Gefilden gut gedeihen, hängt davon ab, ob man ihnen Bedingungen wie in ihrer Heimat schaffen kann. Sie benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit und viel Licht und Wärme, sollten mäßig gegossen und gut gedüngt werden. Sie sind optimal in einem Wintergarten oder einem Gewächshaus aufgehoben.

Fun Fact: Die Goldtrompete wird auch als „Dschungelglocke“ bezeichnet.

Die „Wild Allamanda“ ist eine immergrüne Kletterpflanze mit leuchtend gelben Blüten, die zwischen Juni und Oktober blühen. Beheimatet ist sie auf der Karibik und in Florida, wo sie so massenhaft kultiviert wird wie die Bougainvillea in den wärmeren Regionen Europas: auf Häusermauern und in Patios.

Diese Pflanze kann sehr groß werden, wenn sie sich selbst überlassen wird, und verholzt an der Basis. Auch sie gehört zu den Hundsgiftgewächsen. Dadurch sollte beim Umgang mit ihr etwas aufgepasst werden.

Gibt es gelbe Dipladenien?