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Die Kamelie – einer der ersten Blüher im Jahr

  • Licht und Temperatur
  • Gießen und Düngen
  • Schneiden und Umtopfen

Die Kamelie (u.a. Camellia japonica) bringt schon früh im Jahr die erste Blütenpracht von weiß, gelb über alle Rotschattierungen. Diese Immergrüne bevorzugt einen geschützten halbschattigen Standort.

Meist als Kübelpflanze kultiviert, schafft sie aber milde Winter auch im Freien. Dazu benötigt sie eine dicke Mulchschicht, und die Blätter sollten bei Minusgraden mit einem licht- und luftdurchlässigen Vlies abgedeckt werden. Eine besondere Gefahr stellen Spätfröste für Gartenkamelien dar, weil der junge Austrieb bei Minusgraden absterben kann.

Bei Kübelpflanzen ist es ratsam, sie so lange wie möglich draußen zu lassen. Erst ab -5° lässt sich der Umzug ins Winterquartier nicht länger hinauszögern. Sobald die Frostperiode vorbei ist, sollte die Kamelie sofort wieder nach draußen. Kamelien brauchen kühlere Temperaturen, damit sich die Blütenknospen öffnen.

Von Frühjahr bis Winter stehen Kamelien an einem windgeschützten, halbschattigen Platz. Im Sommer können sie bei guter Wasserversorgung auch etwas mehr Sonne vertragen. Eine gute Belichtung ist Voraussetzung für die Anlage neuer Blütenknospen.

Der Wurzelballen der Kamelie sollte immer feucht, aber nicht staunass sein. Ab Oktober wird die Pflanze etwas trockener gehalten. Man sollte den Untersetzer entfernen und nur gießen, wenn die Oberfläche des Wurzelballens trocken ist. Am besten wird mit Regenwasser gegossen.

Als Dünger eignen sich Kamelien- und Rhododendron-Langzeitdünger. Sobald der neue Austrieb sichtbar wird, sollten sie den Dünger auf den Topfballen streuen. Alternativ kann man die Kamelie auch bis Ende Juni alle 2 bis 3 Wochen mit Flüssigdünger versorgen.

Kamelien sind wie fast alle immergrünen Gehölze schnittverträglich und können bei Bedarf auch stärker gestutzt werden. Rückschnitt ist aber in der Regel nur bei jüngeren Pflanzen erforderlich, damit sie sich gut verzweigen und buschig werden. Bester Zeitpunkt für den Rückschnitt ist das Frühjahr vor Beginn des neuen Austriebs.

Junge Pflanzen werden alle 2 bis 3 Jahre umgetopft, ältere Pflanzen seltener. Als Substrat eignet sich am besten Rhododendronerde, da sie kaum Kalk enthält und einen niedrigen ph-Wert aufweist. Der ideale Zeitraum zum Umtopfen sind die Monate Mai bis Juli. Wenn der Topfballen bereits stark durchwurzelt ist, kann die Kamelie aber auch noch im Herbst umgetopft werden. Das bekommt ihr besser, als wenn sie den Rest der Saison im zu kleinen Topf verbringen müsste.

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Frau Perez
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Beet & Balkon
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Beet & Balkon
21. Februar 2016
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